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Das eigene Auto und öffentliche Verkehrsmittel – ein Vergleich

Das Spar-Buch als Notizbuch

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Die Argumente, die für und gegen das Auto als Fortbewegungsmittel sprechen, lassen sich auf ganz wenige, signifikante Punkte reduzieren:

– In Puncto Schnelligkeit sind die öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Tram, U-Bahn, S-Bahn) vorwiegend in den Stoßzeiten und Rushhours dem Auto vorzuziehen. Wenn Tram, U- oder S-Bahn leicht erreichbar sind und der Zielort ebenfalls in der Nähe einer Tram-, U- oder S-Bahn-Station liegt, dann sind die Bahnen klar im Vorteil – auch zu Zeiten mit normalem Verkehr. Nur die Stadtbusse (teilweise) und Taxis sind vom jeweiligen Verkehrsaufkommen abhängig und können in dieser Hinsicht mit den Bahnen nicht mithalten. Wer es also eilig hat: Tram, U- oder S-Bahn sind hier klar im Vorteil – solange es auf den Strecken nicht zu Unterbrechungen kommt.

– Bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel entfällt die leidige und zeitraubende Suche nach einem Parkplatz, die beim Mangel an geeigneten Stellflächen mit einigem Stress verbunden ist – von der Umweltbelastung ganz zu schweigen. 

– Wer mit „den Öffentlichen“ unterwegs ist, fährt klimafreundlich und CO2-neutral, ein Pluspunkt im zunehmenden Stadtverkehr.

– Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, rechnet sich die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ebenfalls. MVV-Monats- und Jahreskarten, die auch im Abo erhältlich sind, sind im Jahresdurchschnitt sehr viel günstiger als das Halten eines PKW, wenn man die Kosten für das Handling (Werkstatt, Benzin, Waschanlage, Parkausweis etc.), Anschaffungskosten, KFZ-Steuer und -Versicherung addiert. Die mittlerweile astronomisch hohen Kosten für eine eigene Garage sind in dieser Rechnung noch gar nicht berücksichtigt. Die finanziellen Vorteile überwiegen auch noch dann, wenn man sich zu bestimmten Zeiten ein Auto leiht, Carsharing in Anspruch nimmt oder mit dem Taxi fährt.

Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel  stehen für eine kostenbewusste, klimaneutrale und flexible Mobilität. Und es geht noch günstiger: die Fahrt mit dem eigenen Fahrrad – gut für die Kondition und für den Geldbeutel.

Wer mehr zu dem Thema wissen will, kann sich an die Initiative „Wohnen ohne Auto“ der Münchner Verkehrs- und Umweltverbände wenden, die sich für die Errichtung autofreier Wohnquartiere einsetzt:

Wohnen ohne Auto, c/o VCD München
Breisacher Str. 12
81667 München 

Telefon 089 - 2011898
Beratung nach Terminvereinbarung,
Mo., Mi. 9 –  11 Uhr

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